Safiental 2019

Safiental, 16. Juli 2019

Früh morgens fuhr ich nach Graubünden um endlich die Safiental Tour unter die Räder zu nehmen. Ich las über die Tour in einem Magazin und wollte sie unbedingt nachfahren.
Auf einem grossen Parkplatz etwas ausserhalb von Bonaduz setzte ich das Bike zusammen und radelte los, ein Beachboy und Slackliner der dort im Bus übernachtete ging mir dabei zur Hand. Erst mal Schnurgeradeaus bei sehr moderater Steigung kam ich schon nach wenigen Kilometern zum ersten Highlight, der Aussichtsplattform Zault mit wunderbarer Sicht in die Schlucht des Vorderrheins. Nach der Versamer Tobelbrücke dann die ersten Serpentinen, sobald ich die schaffte würde ich links nach Safien abbiegen, leider rutschte plötzlich die Kette in das kleinste Ritzel und ich blieb am Berg stehen. Was nun? Der Schaltzug war im Innern des Schalthebls gerissen. Zwei Radfahrer wiesen mir den Weg zum nächsten Fahrradladen, gut war die Steigung zurück nach Bonaduz gering so dass ich ich es im kleinsten Gang bis dorthin schaffte.
Marco der Mechaniker ersetzte das Kabel und ich startete von neuem. Leider verlor ich durch diese Aktion einiges an Zeit.
Nachdem ich zum zweiten Mal die Serpentinen passierte ging es endlich Richtung Safien, den 1700 Meter langen Aclatobeltunnel wollte ich umfahren was aber nicht möglich war, der Bordstein war zum Glück genug breit fürs Bike, denn trotz sehr geringem Verkehrsaufkommen fühlte ich mich unwohl bergan auf der Strasse fahren zu müssen. Es war schon ein mulmiges Gefühl so allein den Tunnel zu durchfahren, ich war froh als ich durch war und mich am Sonnenschein laben und wärmen konnte.
Einiges Auf und Ab brachte mich schliesslich nach Safien Platz, weiter zum Talschluss wollte ich nicht da die Zeit doch schon fortgeschritten war.
Noch ein Schwatz mit einer Fribourger Reisegruppe, dann machte ich mich auf den Rückweg, nun rollte es recht flott und die Temperatur sank merklich. Vor dem Aclatobeltunnel zog ich meinen Windstopper über, blies es doch echt kalt aus der Röhre.
Ein Abstecher nach Versam musste noch sein, gerne hätte ich noch einige Aussichtsplattformen aufgesucht um die Ruinaulta zu bewundern, aber es wurde Zeit für den Heimweg.
Auf dem selben Weg wie ich herkam ging es zurück zum Auto und dann nach Hause.

  • Nähe beim Startort in Bonaduz.
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